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Jakob Freund Jakob Freund

Der extreme Weg: Business Process Reengineering

Wenn es überhaupt einen Zankapfel in der Welt des Geschäftsprozessmanagements gibt, dann das Business Process Reengineering (BPR): Von den einen als unwissenschaftlich und sogar gefährlich gebrandmarkt, von den anderen zur hocheffektiven Radikalkur erklärt. Wir wollen kurz und prägnant zeigen, was sich hinter dem Akronym BPR tatsächlich verbirgt, worin sich diese Methode von der Prozessoptimierung unterscheidet und vor allem beschreiben, was sich mit BPR erreichen lässt bzw. welche Risiken es zu beachten gilt.

Einleitung

Hammer und Champy, die Erfinder des BPR, bezeichnen ihr Konzept in drei Worten: fundamental, radikal, dramatisch.
Dahinter steckt mehr als bloße Panikmache. BPR bedeutet, die etablierten Geschäftsprozesse (sofern sie bereits identifiziert sind) eines Unternehmens nicht teilweise zu verbessern, sondern sie komplett zu überdenken ? oder besser noch, sie über den Haufen zu werfen. Vorhandene Organisations- und Hierarchiestrukturen werden in Frage gestellt und aufgebrochen. Es findet eine komplette Neugestaltung statt.
Das gesamte Unternehmen wird auf seine Kunden und Geschäftsprozesse ausgerichtet. Das kann u.a. erhebliche Verlagerungen der Kompetenz- und Verantwortlichkeitsbereiche bedeuten.

Ein typisches BPR-Projekt setzt sich zusammen aus Voruntersuchungen über die allgemeine Lage des Unternehmens, einer genaueren Situationsanalyse, in der die generierten Leistungen und Aufwände im Mittelpunkt stehen, einer regelrechten Optimierungsvision, dem aus operativen Maßnahmen bestehenden Realisierungsplan und natürlich der letztendlichen erfolgskritischen Umsetzung.

Zielsetzung des BPR sind neben der Auflösung von Wachstumsblockaden u.ä. wesentliche Quantensprünge in den Prozessleistungen, die durch die Durchlaufzeiten, Qualität der Ergebnisse, Kosten oder Kundenzufriedenheit gemessen werden können.

BPR bedeutet nicht Prozessoptimierung

Diese Verwechslung findet häufig statt. Die
(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)



Veröffentlicht von Jakob Freund bei BPM-Netzwerk.de am 15. November 2004

Mein BPM-Statement:

Was nützt das schönste Process Management, wenn die Erfolge nicht messbar sind. Activity Based Management ist daher ein MUSS für alle, die eine Optimierung ihrer Business Processes vorantreiben wollen. Wie einfach dies auch technisch umsetzen ist, zeige ich Ihnen persönlich gerne!

Dr. Stefan Eckstein, Synergetics Management Information Company GmbH, Mitglied seit 31. January 2006
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