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Einleitung
Hammer und Champy, die Erfinder des BPR, bezeichnen ihr Konzept in drei Worten: fundamental, radikal, dramatisch.
Dahinter steckt mehr als bloße Panikmache. BPR bedeutet, die etablierten Geschäftsprozesse (sofern sie bereits identifiziert sind)
eines Unternehmens nicht teilweise zu verbessern, sondern sie komplett zu überdenken ? oder besser noch, sie über den Haufen zu werfen.
Vorhandene Organisations- und Hierarchiestrukturen werden in Frage gestellt und aufgebrochen. Es findet eine komplette Neugestaltung statt.
Das gesamte Unternehmen wird auf seine Kunden und Geschäftsprozesse ausgerichtet. Das kann u.a. erhebliche Verlagerungen der Kompetenz- und
Verantwortlichkeitsbereiche bedeuten.
Ein typisches BPR-Projekt setzt sich zusammen aus Voruntersuchungen über die allgemeine Lage des Unternehmens, einer genaueren
Situationsanalyse, in der die generierten Leistungen und Aufwände im Mittelpunkt stehen, einer regelrechten Optimierungsvision, dem
aus operativen Maßnahmen bestehenden Realisierungsplan und natürlich der letztendlichen erfolgskritischen Umsetzung.
Zielsetzung des BPR sind neben der Auflösung von Wachstumsblockaden u.ä. wesentliche Quantensprünge in den Prozessleistungen, die durch
die Durchlaufzeiten, Qualität der Ergebnisse, Kosten oder Kundenzufriedenheit gemessen werden können.
BPR bedeutet nicht Prozessoptimierung
Diese Verwechslung findet häufig statt. Die
(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)
Veröffentlicht von
Jakob Freund
bei BPM-Netzwerk.de am 15. November 2004
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