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Marcel Weber Marcel Weber

Was ist BPM

Dieser Beitrag erklärt besonders BPM-Neulingen das erforderliche Kurzvokabular rund um das Thema Geschäftsprozessmanagement. Zu einer Auswahl der grundlegenden Begriffe werden gut verständliche Definitionen geliefert.

Von der Anfrage zum Auftrag, von der Bestellung zur Lieferung, von der Idee zum fertigen Produkt: Das sind alles Beispiele für Geschäftsprozesse. Ein Prozess produziert eine Leistung, schafft einen Mehrwert - jedes Unternehmen besteht aus einer Vielzahl davon. Idealerweise werden diese Aktivitäten immer zeitgerecht, effizient und zuverlässig erbracht. Leider entspricht die Wirklichkeit aber nicht immer diesem Bild.

BPM steht hier nicht wie ursprünglich in der Disco-Ära für Beats per Minute. Das Kürzel hat sein Comeback im Technologie-Zeitalter als business process management (Geschäftsprozessmanagement) gemacht und hat unter Benutzern in IT und Wirtschaft schnell viele Anhänger gefunden.

Weshalb diese steigende Beliebtheit? Immer mehr Führungskräfte merken, dass Geschäftsprozessmanagement einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil schafft. In einer aktuellen Studie von CIO Insight wurde Geschäftsprozessmanagement von IT-Führungskräften als die Nr. 1 unter den Technologien eingestuft, die am meisten dazu beiträgt, dass ihr Unternehmen seine Geschäftsstrategie umsetzen kann.

Wenn man diese Führungskräfte aber fragt, was  Geschäftsprozessmanagement ist, erhält man die unterschiedlichsten Antworten. Dies deshalb, weil sich die Bedeutung des Begriffs in den vergangen Jahren von Software über Suite zu System gewandelt hat. Im Grunde sind damit die Mittel gemeint, mit denen IT und Geschäft in Einklang gebracht werden, egal ob das Endziel Kostensenkung, ein besserer Service, Wachstum, das Einhalten von Regulierungen oder eine Kombination davon ist.

Folgendes Kurzvokabular soll helfen, die Definitionen zu klären.

BPM-Software
Tools, die Geschäftsprozesse von Anfang bis Ende automatisieren, ausführen und überwachen, indem sie Menschen mit Menschen, Anwendung mit Anwendungen und Menschen mit Anwendungen verbinden.

BPM-Suite
Eine Technologie, die eine Vielzahl von Prozess-, Wissens- und Analysefunktionen in einem Paket vereint und es Organisationen dadurch erlaubt, schnell und effizient zusammengesetzte Prozessanwendungen zu erstellen.

BPM-System
Eine Managementmethode, die es erlaubt, die Prozessumgebung einer Unternehmung auf die Ziele Wendigkeit und operative Leistung auszurichten.

BPM Software

In seiner einfachsten Form ist BPM nichts anderes als Software, die Geschäftsprozesse von Anfang bis Ende automatisiert, ausführt und überwacht, indem sie Menschen mit Menschen, Anwendung mit Anwendungen und Menschen mit Anwendungen verbindet. Dadurch geht die BPM-Technologie über ihre Vorgänger Ablauforganisation und Unternehmensanwendungsintegration (EAI) hinaus. Die herkömmliche Ablauforganisation verband zwar Menschen, indem ineffiziente manuelle Prozesse in einer einzigen Anwendung automatisiert wurden, ihre Wirksamkeit blieb aber begrenzt, weil Anwendungen nur mittels aufwändiger massgeschneiderter Entwicklungen verbunden werden konnten. Die EIA-Technologie ihrerseits verband dies

(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)



Veröffentlicht von Marcel Weber bei BPM-Netzwerk.de am 22. May 2008

Mein BPM-Statement:

BMP muss alle Mitarbeiter erreichen. Am besten durch leichre Verständlichkeit, einfache Tools, barrierefreien Zugang (sowohl technisch als auch organisatorisch) und die Möglichkeit für jeden, sich als einzubringen.

Dipl.-Ing. Steffen Ploetz, Ploetz + Zeller GmbH, Mitglied seit 02. September 2009
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