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Ralph Soika Ralph Soika

Geschäftsprozessmanagement mit lizenzkostenfreier Software

Open Source ist mittlerweile etabliert und eine anerkannte Art Software zu entwickeln und einzusetzen. Nicht nur Linux hat gezeigt, wie man mit Offenheit gute Software erstellen kann, die auch hohen Anforderungen gerecht wird. Auch im Geschäftsprozessmanagement ist Open Source wichtig. Open Source Software kann hier entscheidend dazu beitragen Geschäftsprozesse schneller und besser umzusetzen und darüber hinaus Einsparungen bei den hohen Lizenzkosten zu erzielen. Aber warum ist das so?

Open Source Software hat zwei wesentliche Faktoren die hier genauer betrachtet werden sollen: Zum einen ist es die Offenheit, die ja schon durch den Namen zum Ausdruck kommt, zum anderen ist es die Qualität die Open Source Projekte heute so erfolgreich machen.

Offenheit

Der freie Zugang zu Softwarequellen (Open Source = offene Quelle) erlaubt es, Software besser zu verstehen. Dies ist in einer Zeit, in der sich die Technologien extrem schnell wandeln und weiterentwickeln,  sehr wichtig geworden.

Software, die unter dem Open-Source-Etikett vertrieben wird, muss mehrere Kriterien erfüllen:

  • Freie Weiterverbreitung:
    Jeder darf Open-Source-Software nutzen und beliebig weiterverteilen.
  • Verfügbarkeit des Quellcodes:
    Das Software-Paket muss den Quellcode enthalten oder angeben, an welcher frei zugänglichen Stelle dieser zu erhalten ist.
  • Änderungen am Quellcode:
    Der Quellcode darf an eigene Bedürfnisse angepasst und in dieser veränderten Form weitergegeben werden.

Die Vorteile von Open-Source resultieren aus diesen drei Kernprinzipien. Jeder kann Open Source Software beliebig erweitern, verbessern und den individuellen Bedürfnissen anpassen. Fehler und Sicherheitslücken können schneller aufgespürt und behoben werden.

Qualität

Der zweite entscheidende Faktor bei Open Source Software ist die Qualität. Nicht nur Linux zeigt wie hoch die Qualität offener Software heute ist. Softwaresysteme müssen flexibel und anpassbar sein. Es müssen verschiedene Verfahren und Technologien abgebildet werden. Die Qualität der  Software kommt darin zum Ausdruck wie offen diese in Hinblick auf diese Anforderungen ist. Es geht also nicht nur darum den Quell Code einer Software offen zu legen , sondern – was viel wichtiger ist – auch die Verfahren und Konzepte erfolgreich zu veröffentlichen. Nur so können die Vorteiler offener Software durch ein Unternehmen optimal genutzt werden.

Open Source im Geschäftsprozessmanagement

Die hier beschriebenen Ansätze gelten auch für Softwarelösungen im  Geschäftsprozessmanagement. Geschäftsprozesse müssen schnell, flexibel und jederzeit erweiterbar sein. Eine hohe Qualität  bei Workflow Management Lösungen ist unabdingbar.  Die hinter der IT liegenden Konzepte müssen darüber hinaus auch verstanden werden und die Lösung muss den hohen Anforderungen heutiger Softwaretechniken gerecht werden.
Ändern sich die Rahmenbedingungen für einen Geschäftsprozess, muss darauf flexibel regiert werden können ohne die bisherigen Systeme neu entwickeln zu müssen. Flexibilität meint aber nicht alle heute bekannten Schnittstellen zu unterstützen, sondern vielmehr auf Technologien zu reagieren die erst in der Zukunft zu einem Hype werden könnten. Geschäftsprozesslösungen, die auf Open Source Software basieren, können dies weitaus besser, weil

(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)



Veröffentlicht von Ralph Soika bei BPM-Netzwerk.de am 13. August 2008

Mein BPM-Statement:

BPM ist wie das Abschmecken einer Suppe, erst nehmen Sie einen kleinen Löffel, dann kommen immer weitere Zutaten und Gewürze hinzu und ehe Sie sich versehen - haben Sie die ganze Schüssel geleert.

Frank Krugler, ib Kru Consulting GmbH, Mitglied seit 13. February 2007
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