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Martin Bartonitz Dr. Martin Bartonitz

Verjüngungskur für alternde Signaturen ? Dann klappt's auch mit den elektronischen Prozessen

Seit Anfang der 90er nutzen viele Firmen elektronische Dokumente, da so die internen Prozesse im Sinne einer Geschäftsprozessoptimierung deutlich effizienter ablaufen können. Dabei wurden überwiegend in Papierform vorliegende Dokumente (Ein- aber auch Ausgang) gescannt und elektronisch archiviert. Im Falle von Rechnungen werden u.a. anschließend die Papierdokumente vernichtet. Erst mit dem Signaturgesetz, das 2001 in Kraft trat, werden zunehmend auch Dokumente zwischen den Firmen elektronisch ausgetauscht. Dies führte u.a. zu einem starken Ansteigen des E-Mail-Verkehrs und der Sensibilisierung, dass auch alle Geschäfts-relevanten E-Mails zu archivieren sind. Seit dem 1.1.2007 wird die E-Mail auch als Handelsbrief anerkannt und hat auch ohne eine Signatur einen entsprechenden Beweiswert. Wirklich wichtige Geschäftsdokumente sollten allerdings qualifiziert signiert werden, so dass vor Gericht diese Dokumente direkt als Beweis vom Richter anerkannt werden müssen.
Mitglied Wertung Begründung Datum der Wertung
Dr. Martin Bartonitz Dr. Martin Bartonitz SAPERION AG Ich habe noch einen Nachtrag zum Thema Zertifizierung, aus gegebenem Anlass:

Das BSI hat das LTANS/ERS-Verfahren als Teil der TR-VELS (TR-03125, Technische Richtlinie Vertrauenswürdige elektronische Langzeitspeicherung aufgeführt und hat vor, hier auch zertizieren zu lassen. Insgesamt ist aber die Architektur als auch der Anspruch sehr kritisch diskutiert, so dass der VOI, Bitkom als auch die Intiative ECM jetzt! sich gegen diese Richtlinie aussprechen werden. Siehe Dazu im
Xing: https://www.xing.com/net/informationlifecyclemanagement/digital-preservation-332785/de-vertrauenswurdige-archivierung-nur-mit-elektronischer-signatur-26619628/p0
Ein kleiner "Krimi" von mir: http://www.saperionblog.com/konnen-zukunftig-nur-noch-tr-vels-konforme-speichersystem-in-dach-verkauft-werden/
26.01.2010

Mein BPM-Statement:

S-BPM has become one of the most widely discussed approaches for process professionals. Its potential particularly lies in the integration of advanced information technology with organizational and managerial methods to foster and leverage business innovation, operational excellence and intra- and inter-organizational collaboration. S-BPM as a discipline is characterized by a straightforward approach towards the analysis, modeling, implementation, execution and management of interaction patterns with an explicit stakeholder focus. However, S-BPM also embraces further, widely undefined themes pertaining to the engineering and management of systems and organizations, particularly with respect to the areas of interaction culture, process-aware information systems, strategic alignment, and governance structures. In 2009 we started out with the S-BPM ONE conference series in order to provide an exciting opportunity for researchers as well as business and education practitioners to contribute to our knowledge in this area. Since then we see a continuously growing S-BPM community of academics and business practitioners, working on innovative process-oriented artifacts and theorizing about the application, appropriation and usage consequences of S-BPM artifacts in organizational practice etc. The S-BPM ONE conferences are a perfect forum to share and discuss results and experiences of these activities. http://www.s-bpm-one.org/index.php?id=conf2012&L=0

Dominik Wachholder, Institute of Innovative Process Management, Mitglied seit 02. August 2011
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