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Fachlicher Austausch rund um BPM Agiles BPM
Diskussion darüber, ob und wie sich agile Paradigmen in BPM-Projekten anwenden lassen.
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BPM + Scrum = Mehrwert?
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20.02.2010 11:26
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Hallo Netzwerker,
ausgehend von der Diskussion um meinen BPM-Guide-Blog Post sollte ich vielleicht mal als Erstes eine Behauptung in den Raum stellen, der man bei Bedarf gern widersprechen kann:
BPM + Scrum = Mehrwert!
Meine Begründung:
BPM dreht sich zum großen Teil um die konkrete Verbesserung von Prozessen. Diese Verbesserung findet meistens in Projekten statt, innerhalb dieser Projekte kommen die Methoden von BPM zum Einsatz (Erhebung, Dokumentation, Analyse, Konzeption, Umsetzung von Prozessen).
Es gibt im BPM-Kosmos jedoch KEIN Vorgehensmodell für diese Projekte, zumindest kein "richtiges". Deshalb wurde ja schon öfters angedacht, Prozess- und Projektmanagement zu kombinieren. Denn BPM-Vorhaben haben bestimmte Charakteristika, die sie von anderen Projekten unterscheiden.
So. Jetzt ist Scrum ein ganz bestimmter Ansatz für die Abwicklung von IT-Projekten, der ebenfalls charakteristische Züge aufweist, und der bislang "nur" oder zumindest vorrangig für Softwareentwicklung gedacht war. BPM-Projekte umfassen wesentlich mehr als nur Softwareentwicklung, wie wir wissen. In vielen BPM-Projekten spielt SE sogar gar keine Rolle.
Es gibt aber Probleme in BPM-Projekten, die m.E. genau in den Problemlösungsbereich von Scrum fallen, z.B. in der Kommunkation der beteiligten Akteure (nennen wir sie mal Process Owner, Process Manager, Process Participants etc.). Auch die berühmte Kluft zwischen Business und IT generell fällt hier in diesen Bereich. Scrum bietet konkrete Lösungen für diese Probleme, die mit teilweise radikalen Paradigmenwechseln einhergehen.
Ich glaube also, dass man BPM-Projekte nach Scrum abwickeln sollte, damit sie erfolgreicher sind.
OK, eine starke Behauptung. Ich sollte sie relativieren (nur bestimmte BPM-Projekte, nur bestimmte Scrum-Elemente übernehmen etc.). Aber erstmal kann ich sie ja so pointiert stehen lassen, sonst ist es langweilig ;-)
Dieser Gedanke ist der Ausgangspunkt der weiteren Überlegungen, was das konkret heißt und wie es konkret stattfinden sollte. Und dann muss das Ganze direkt ausprobiert werden, um aus den Erfahrungen zu lernen.
Viele Grüße
Jakob
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Dr. Martin Bartonitz
SAPERION AG
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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20.02.2010 12:37
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Hallo Jakob,
ich muss Dir in einem Teil widersprechen. SCRUM ist zwar im Bereich der agilen Software-Entwicklung entstanden. Aber inzwischen wird die Methode von einigen innovativen Firmen schon ganz allgemein auch in der Organisation genutzt, allerdings noch nicht unter dem Gesichtspunkt des Geschäftsprozessmanagement. So weiß ich, dass die Fa. CORDYS (die unter anderem eine Business Process Platform mit BPMN Modellierung, Case Management und Process Engine anbietet) SCRUM auch in allen organisatorischen Bereichen nutzt. Also noch ein weiteres Indiz, dass es Mehrwert geben wird.
Gruß Martin
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Dieter Rüffler
ib-bank-systems
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Re: Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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20.02.2010 15:19
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Immer diese Angriffe der Computerbranche auf die restlichen Branchen...
...laut http://en.wikipedia.org/wiki/Scrum_(developmen) und http://apln-richmond.pbworks.com/f/New%20New%20Prod%20Devel%20Game.pd ist SCRUM der Name einer Rugby-Mannschaft, die sich dem egoistischen Ziel verschrieben hat, einen Ball in Form eines verlängerten Rotationsellipsoids als Team über eine weit entfernte Linie zu bewegen, wobei häufiger Probleme auftauchten, was dann regelmäßig zu Team-Meetings führte bevor es zum nächsten Sprint kam...
...ich konnte sogar schon einen ersten Versuch finden SCRUM als BPD darzustellen: http://www.pcweek.ru/images/pcweek/archive/8002_963851697_3.rtf.files/image001.g... ...bin mir aber nicht ganz sicher, da ich Schwierigkeiten mit der Benennung habe.
Beste Grüße
Dieter
Dr. Martin Bartonitz schrieb:
> Hallo Jakob,
>
> ich muss Dir in einem Teil widersprechen. SCRUM ist zwar im Bereich der agilen Software-Entwicklung entstanden. Aber inzwischen wird die Methode von einigen innovativen Firmen schon ganz allgemein auch in der Organisation genutzt, allerdings noch nicht unter dem Gesichtspunkt des Geschäftsprozessmanagement. So weiß ich, dass die Fa. CORDYS (die unter anderem eine Business Process Platform mit BPMN Modellierung, Case Management und Process Engine anbietet) SCRUM auch in allen organisatorischen Bereichen nutzt. Also noch ein weiteres Indiz, dass es Mehrwert geben wird.
>
> Gruß Martin
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Dipl.-Ing. Dr. Christoph F. Strnadl
Software AG Österreich
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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20.02.2010 15:54
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Jakob Freund schrieb:
> BPM dreht sich zum großen Teil um die konkrete Verbesserung von Prozessen. Diese Verbesserung
> findet meistens in Projekten statt, innerhalb dieser Projekte kommen die Methoden von BPM zum Einsatz
> (Erhebung, Dokumentation, Analyse, Konzeption, Umsetzung von Prozessen).
... diese durchaus klassische Abfolge spricht natürlich noch für klassische Projekte ;-)
> Es gibt im BPM-Kosmos jedoch KEIN Vorgehensmodell für diese Projekte, zumindest kein "richtiges".
> Deshalb wurde ja schon öfters angedacht, Prozess- und Projektmanagement zu kombinieren. Denn
> BPM-Vorhaben haben bestimmte Charakteristika, die sie von anderen Projekten unterscheiden.
Dazu kommt noch oft eine gehörige Portion "Change Management", die man ja bspw. in der Systemischen Beratung auch nicht mit den klassisch-schweren Projektvorgehensmethoden "erschlägt" sondern dafür eine mehrschichtige Projektarchitektur einsetzt, wo erst am Ende einer Phase die Pläne und Methoden der nächsten Phase entstehen.
> Ich glaube also, dass man BPM-Projekte nach Scrum abwickeln sollte, damit sie erfolgreicher sind.
Ja, ich glaube auch, dass man einige (nicht alle) Elemente von Scrum erfolgreich auf BPM Projekte übertragen kann - ich selbst nehme bei BPM Projekten immer auch (relevante) Elemente der Systemischen Beratung mit, allerdings ohne diese im Vorhinein immer so bzw. als Methodik zu nennen: Manchmal verschreckt das mehr (auch das durchaus "systemisch" gedacht: Alles ist eine Intervention ;-)
MfG
-cfs
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Martin Wieschollek
RSC Commercial Services GmbH & Co. OHG
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Re: Re: BPM + Scrum = Mehrwert? - Scrum auch ohne IT
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21.02.2010 16:40
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Hallo zusammen,
Dipl.-Ing. Dr. Christoph F. Strnadl schrieb:
> Ja, ich glaube auch, dass man einige (nicht alle) Elemente von Scrum erfolgreich auf BPM Projekte übertragen kann - ich selbst nehme bei BPM Projekten immer auch (relevante) Elemente der Systemischen Beratung mit, allerdings ohne diese im Vorhinein immer so bzw. als Methodik zu nennen: Manchmal verschreckt das mehr (auch das durchaus "systemisch" gedacht: Alles ist eine Intervention ;-)
>
Genau das ist ja der Punkt und die Frage: Welche Elemente von Scrum sind sinnvoll für den Einsatz in BPM Projekten (auch unter der Betrachtung das "eine gehörige Portion "Change Management"" dazugehört.
Welche Probleme gibt es in der klassischen Projektabwicklung in klassischen BPM Projekten?
Meiner Meinung nach birgt vor allem die Komplexität vieler BPM Projekte ein großes Gefahrenpotenzial das Projekte scheitern. Häufig sind in BPM Projekte mehrere Stakeholder mit sehr verschiedenen Zielen und Sichtweisen involviert. Im klassischen PM werden alle Anforderungen aller Stakeholder am Anfang erfasst, Lasten- und Pflichtenhefte erstellt, anschließend umgesetzt. Hierbei sehe ich zwei große Probleme:
1. Viele Prozesse sind sehr schnelllebig. Bis alle Prozesse modelliert und im Pflichtenheft erfasst und anschließend umgesetzt worden sind haben sich ggf. schon einige Änderungen ergeben. Der Zeitraum zwischen Erfassung und Umsetzung ist zu groß.
2. Durch die irrwitzige Idee ALLE Anforderungen am Anfang des Projektes erfassen zu können werden die Pflichtenhefte sehr komplex. Jeder der Stakeholder möchte seine Anforderung dort platzieren und häufig werden weitere bisher nicht bekannte Stakeholder identifiziert. Dadurch wird der Umfang an Aufgaben enorm groß. Die Änderungen die durch das BPM Projekt erfolgen sollen (sei es organisatorisch oder technisch) können - überspitzt gesagt - nur auf einen Schlag eingeführt werden. Hierbei habe ich es z.B. erlebt, das große Projekte, die zu 90 % fertig gestellt waren nicht eingeführt werden konnten, da die restlichen 10 % unklar waren und so das Gesamtprojekt um mehrere Monate verzögert wurde.
Daher werden gute Projektmanager schon implizit versuchen das Projekt "systemisch" bzw. iterativ umzusetzen und einzelne Phasen zu schneiden. Dieses Vorgehen wird aber in vielen klassischen PM Methoden nicht explizit erläutert. Ganz anders bei Scrum. Hier steht genau diese iterative Vorgehensweise im Vordergrund. Daher überlegen wir, wie man die Elemente, Praktiken und Rituale von Scrum sinnvoll auf ein Nicht-Entwicklungsprojekt anwendbar sind. Und das ist nicht neu. Scrum wird schon mehrfach anstelle klassischer Projektmanagement-Methoden angewendet. Herzu gibt es z.B. interessante Artikel über die Einführung von "Enterprise Scrum" bei der Allianz ( http://www.sigs-datacom.de/fileadmin/user_upload/zeitschriften/os/2009/01/hastre...). Auch aufgrund der dort beschriebenen Erkenntnisse denke ich, dass Scrum auch sehr gut für komplette BPM Projekte geeignet ist. Hier ist nur die Frage: Wie passen Scrum und BPM zusammen? Wie kann man beides Kombinieren? Wann macht es Sinn? Was macht Sinn und was nicht?
Schöne Grüße
Martin Wieschollek
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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10.08.2010 13:21
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Hallo Zusammen,
in der Tat ein interessanter Ansatz, wobei ich bezüglich SRUM nur Halbwissen (und das noch ein paar mal halbiert) habe:
Die Vorgehensweisen im Prozessmanagement sind auf jeden Fall noch wenig systematisiert: kleine, mittlere, große, Monster-Projekte. Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Was ist eigentlich KVP bzw. KVPP? In welches Vorgehen wandle ich die Arbeit mit Reifegradmodellen um.
Ist letzteres Ihre Einsatzfeld für SCRUM? Ich könnte es mir da am besten Vorstellen...
Grüße
Friedemann Baisch
Jakob Freund schrieb:
> Hallo Netzwerker,
>
> ausgehend von der Diskussion um meinen BPM-Guide-Blog Post sollte ich vielleicht mal als Erstes eine Behauptung in den Raum stellen, der man bei Bedarf gern widersprechen kann:
>
> BPM + Scrum = Mehrwert!
>
> Meine Begründung:
>
> BPM dreht sich zum großen Teil um die konkrete Verbesserung von Prozessen. Diese Verbesserung findet meistens in Projekten statt, innerhalb dieser Projekte kommen die Methoden von BPM zum Einsatz (Erhebung, Dokumentation, Analyse, Konzeption, Umsetzung von Prozessen).
>
> Es gibt im BPM-Kosmos jedoch KEIN Vorgehensmodell für diese Projekte, zumindest kein "richtiges". Deshalb wurde ja schon öfters angedacht, Prozess- und Projektmanagement zu kombinieren. Denn BPM-Vorhaben haben bestimmte Charakteristika, die sie von anderen Projekten unterscheiden.
>
> So. Jetzt ist Scrum ein ganz bestimmter Ansatz für die Abwicklung von IT-Projekten, der ebenfalls charakteristische Züge aufweist, und der bislang "nur" oder zumindest vorrangig für Softwareentwicklung gedacht war. BPM-Projekte umfassen wesentlich mehr als nur Softwareentwicklung, wie wir wissen. In vielen BPM-Projekten spielt SE sogar gar keine Rolle.
>
> Es gibt aber Probleme in BPM-Projekten, die m.E. genau in den Problemlösungsbereich von Scrum fallen, z.B. in der Kommunkation der beteiligten Akteure (nennen wir sie mal Process Owner, Process Manager, Process Participants etc.). Auch die berühmte Kluft zwischen Business und IT generell fällt hier in diesen Bereich. Scrum bietet konkrete Lösungen für diese Probleme, die mit teilweise radikalen Paradigmenwechseln einhergehen.
>
> Ich glaube also, dass man BPM-Projekte nach Scrum abwickeln sollte, damit sie erfolgreicher sind.
>
> OK, eine starke Behauptung. Ich sollte sie relativieren (nur bestimmte BPM-Projekte, nur bestimmte Scrum-Elemente übernehmen etc.). Aber erstmal kann ich sie ja so pointiert stehen lassen, sonst ist es langweilig ;-)
>
> Dieser Gedanke ist der Ausgangspunkt der weiteren Überlegungen, was das konkret heißt und wie es konkret stattfinden sollte. Und dann muss das Ganze direkt ausprobiert werden, um aus den Erfahrungen zu lernen.
>
> Viele Grüße
>
> Jakob
>
>
>
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Dr. Sebastian Stein
Software AG
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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27.08.2010 12:44
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> in der Tat ein interessanter Ansatz, wobei ich bezüglich SRUM nur Halbwissen (und das noch ein paar mal
> halbiert) habe:
>
> Die Vorgehensweisen im Prozessmanagement sind auf jeden Fall noch wenig systematisiert: kleine,
> mittlere, große, Monster-Projekte. Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Was ist eigentlich KVP bzw.
> KVPP? In welches Vorgehen wandle ich die Arbeit mit Reifegradmodellen um.
> Ist letzteres Ihre Einsatzfeld für SCRUM? Ich könnte es mir da am besten Vorstellen...
Ich persönlich glaube, der Einsatz von Scrum in BPM Projekten wird scheitern, da es eine IT Methodik ist, die sicher nicht von den Anwendern unbedingt angenommen wird (ansonsten hätten sich ja auch UML Diagramme zur Prozessmodellierung durchgesetzt). Aber anders herum wird ein Schuh draus: BPM nutzen, um Scrum zu verstehen und zu verbessern. Das hab ich dann auch mal selbst versucht und Scrum in BPMN dargestellt:
http://www.ariscommunity.com/users/sstein/2010-08-09-bpm-view-scrum
Gruß,
Sebastian Stein
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Martin Wieschollek
RSC Commercial Services GmbH & Co. OHG
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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27.08.2010 13:58
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Hallo zusammen,
wenn man Scrum wirklich 1:1 in BPM Projekte übernimmt stimme ich Hrn. Stein zu. Scrum kommt nunmal aus der IT-Entwicklung. Aber sehr viele agile Aspekte die in Scrum und anderen agilen Projektmanagementmethoden zu finden sind können auch in BPM-Projekten einen Mehrwert bringen. Denn agiles Projektmanagement findet immer stärker auch den Weg in "Nicht-IT-Projekte" und das nicht ohne Grund ( http://pm-blog.com/2010/07/13/pm-tv-agiles-projektmanagement).
Der Vergleich mit den UML Diagrammen hinkt ein wenig. UML ist eine Modellierungssprache zur Dokumentation von Software und den meisten Anwender viel zu technisch. Scrum ist eine Projektmanagementmethode und die einzelnen Elemente von Scrum haben zum großen Teil gar keinen Bezug zur IT, z.B. das Daily Scrum. Wieso sollte ein Daily Scrum in einem BPM Projekt hinderlich sein? Wieso sollte die Rolle eines Product Owners (im BPM vielleicht besser als Process Owner beschrieben) von Anwendern nicht akzeptiert werden? Durch den Einsatz von User-Stories gewinnt die Anforderungsanalyse eine neue Perspektive, die bestimmt auch für BPM-Anwender sehr interessant ist. Ebenso ist die Verwendung eines Product-Backlogs und feste Iterationen für Anwender interessant, da diese dadurch genau nachverfolgen können wann ihre neuen Anforderungen den umgesetzt werden.
Scrum 1:1 in BPM Projekten anzuwenden ist sicherlich der falsche Weg. Aber ich sehe große Chancen das sich bestimmte agile Grundsätze, Methoden und Techniken auch in anderen Projektfeldern außerhalb der IT und auch im BPM-Umfeld etablieren ( http://www.projektmagazin.de/news/1407102_Agiles_Projektmanagement_hoch_im_Kurs....).
Schöne Grüße
Martin Wieschollek
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Autor nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar.
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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27.08.2010 15:19
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Hallo zusammen,
dann sollte ich vllt. auch noch meinen aktuellen Kenntnisstand melden, denn ich hatte die These ja damals in den Raum gestellt:
Ich sehe es genauso wie Martin, eine 1:1-Kombination von Scrum und BPM ist eine zu simple Überlegung, wen auch nicht aus Akzeptanzproblemen heraus (wie Martin sagt, ist der Vergleich mit UML eher unpassend).
In unserer Gesprächsrunde zu diesem Thema reden wir deshalb inzwischen auch über "Agiles BPM" oder "Agile BPM-Projekte", und das Ganze in einer wesentlich differenzierteren Form als am Anfang. Und da haben wir inzwischen auch schon recht interessante Erkenntnisse gewonnen, die wir inzwischen auch schon partiell in unsere BPM-Projektpraxis gebracht haben, z.B. das Timeboxing, die inkrementelle Entwicklung oder die Arbeit mit User Stories.
Also, ein Zwischenstand: "Scrum + BPM = Mehrwert" ist in dieser pauschalen Form nicht als These haltbar, aber die These hat geholfen, dass wir über eine Diskussion auf tatsächliche Mehrwert-schaffende agile Praktiken und Werte gekommen sind, die sich in BPM-Projekten anwenden lassen :-)
Oh, und noch eine Anmerkung: Das "UML nur für Techniker" ist stimmt natürlich auch nicht, denn es gibt natürlich diverse Diagramme und Techniken im UML-Stack, die von IT-Projektmanagern und Business Analystens ausgesprochen erfolgreich zur Kommunikation mit Anwendern eingesetzt werden, z.B. Use Case - Diagramme und oft auch Klassendiagrammem, wenngleich in vereinfachter Form.
Viele Grüße
Jakob
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Robert Gimbel
camunda services GmbH
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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30.08.2010 11:25
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Hallo Zusammen,
ich finde die Frage nach Agilität in BPM Projekten sehr spannend und relevant.
In den letzten Jahren haben sich in der IT agile Projektmanagement Vorgehen wie Scrum als echte Alternative zu phasenorientierten Ansätzen wie Wasserfall oder V-Modell gemausert. So arbeiten heute Unternehmen wie Google, Microsoft oder Amazon erfolgreich mit agilen Methoden.
Da BPM Projekte häufig auch IT Projekte beinhalten oder sind, stellt sich die Frage nach dem Projektvorgehen.
Agiles BPM versucht das, was in "normalen" Softwareprojekten erfolgreich mit agilen Methoden funktioniert auch auf BPM Projekte zu übertragen. Jakob und Martin haben hier schon einige Beispiele genannt.
Ich verstehe hier die agilen Methoden als eine Art Baukasten. Jeder Unternehmens- und Projektkontext ist anders und verlangt nach anderen agilen Methoden.
Was aber keiner mehr will: BPM-Projekte, in denen viel Zeit und Budget in eine zu umfangreiche Spezifikation gesteckt wird, ohne dass am Ende etwas nützliches dabei raus kommt.
Das kommt in der Praxis leider immer noch vor und erinnert verdächtig an den guten alten Wasserfall ;)
Viele Grüße
Robert
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Wolf Graf von Schlieffen
Schlieffen Consulting
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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30.08.2010 14:29
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Hallo Netzwerker,
da ich bisher nicht mit SCRUM arbeitete, zunächst mein Dank für den Hinweis.
Für einzelne BPM - Projekte kann man sicherlich SCRUM gut nutzen, aber je nach Schwerpunkt des Projektes können die Besonderheiten von SCRUM (soweit mein Verständnis reicht) auch hinderlich sein:
1. keine fest definierte Leitung des Projekts, aber den Produkt-Eigner sowie den SCRUM-Master als Ansprechpartner für die Außenwelt: gerade in Unternehmen mit (noch) stark funktionalem Selbstverständnis geht es in vielen Projekten gerade darum, den Kundenbezug funktionsübergreifend einzuführen, d.h. schon die Definition auf einen Produkt-Eigner ist ein wesentlichen Projektergebnis, keine Anfangsbedingung
2. Feste Arbeits- und Abstimmungszyklen mit variablem Inhalt, der vom Team selbst definiert wird: Das erleichtert die Planung von Workshops und Konferenzen, kann aber aufgrund der maximal angenommenen Länge der Teilschritte zu suboptimalen Lösungen führen, gerade wenn die Einstellung des Managements geändert oder Management Support eingefordert werden muß.
Insgesamt sehe ich in der Bemühung um Konzentration auf jeweils erreichbare nächste Schritte (sagte Jemand hier: Bestimmung und Konzentration auf die "Area of Influence"?) sowie die Trennung zwischen dem SCRUM-Master vom Produkt Owner gute Ansätze, die Projekte beschleunigen können. Ich denke bis auf weiteres jedoch, daß gerade bei BPM-Projekten die Team-Mitglieder und Stakeholder meist aus unterschiedlichen Bereichen kommen und daher zu Projektbeginn ihre gemeinsame Methode festlegen müssen.
Andere Meinungen sind herzlich willkommen!
Wolf
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Frank Michael Kraft
AdaPro GmbH
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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26.09.2011 13:58
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Ich denke man sollte auch einmal die Frage stellen, warum man BPM Projekte nicht mit klassischem BPM abwicken kann.
Da kann man schon ins Grübeln kommen....
:)
BPM Projekte an sich weisen alle Charakteristika von Wissensarbeit auf. Dabei definiere ich Wissensarbeit als Arbeit, die in ihrem wesentlichen Bestandteil aus dem Sammeln, dem Verarbeiten, dem Erzeugen und dem Verteilen von Wissen besteht. Dabei lehne ich mich an die Untersuchungungen von Peter F. Drucker über Wissensarbeit an.
Ja - Scrum ist in der Software-Entwicklung entstanden und wird noch viel zu häufig nur da angewendet. Aber auch das Internet ist zuerst an Informatik-Unis für Informatiker entstanden - und was ist daraus inzwischen geworden! Ebensolches Potenzial steckt in den agilen Methoden.
Beispielsweise kann man mit Agilen Methoden auch Autositze professionell designen. Warum funktioniert das? Weil die Agile Methode keine Annahmen trifft, die sich nur auf Software-Entwicklung bezieht. Alle Annahmen treffen auch auf Wissensarbeit im Allgemeinen zu.
Gerade bei Flexibilität von Prozessen für Wissensarbeiter stößt klassisches BPM an seine Grenzen. Aus diesem Grund ist die Disziplin des Adaptive Case Management enstanden, und in dem Zug auch die beiden Bücher "Mastering the Unpredictable" und "Taming the Unpredictable" ( http://www.adapro.eu/site/order-tt). Darin wird ausführlich erklärt, wie Agile Methoden und Scrum-ähnliches Prozessmanagement auf Wissensarbeit angewendet werden kann.
Und da ein klassisches BPM Projekt in die Kategorie der Wissensarbeit fällt, kann es natürlich auch dafür angewendet werden. Ich spreche da aus meiner langjährigen Erfahrung beim Mentoring der Modellierung von Geschäftsprozessen.
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Roman Schlömmer
Holisticon AG
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Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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14.11.2011 10:16
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Hallo allerseits,
bin just auf diese Diskussion gestoßen und habe sie mit einigem Interesse nachvollzogen, da wir sowohl im agilen Bereich als auch in Sachen BPM bei unseren Kunden unterwegs sind.
Ich habe einen Teil unserer bisherigen Erfahrungen kürzlich in einem Blog-Beitrag zusammengeschrieben, auf den ich an dieser Stelle für die Interessierten verweisen möchte:
http://blog.holisticon.de/2011/11/bpm-und-scrum-%E2%80%93-erfahrungen-aus-der-pr...
Generell sehe ich es auch so, dass BPM-Projekte eher zu den größeren und komplexeren bzw. komplizierteren Vorhaben zählen. Dennoch gibt es meiner Meinung nach sowohl bei der Konzeption als auch bei der technischen Umsetzung durchaus hervorragende Anknüpfungspunkte für agile Methoden wie Scrum. Mehr noch, gerade der gefühlten Größe und sich über die Zeitstrecke ändernden Anforderungen lässt sich im Projektalltag durch agile Ansätze einfach besser begegnen.
Beispielsweise kann die durch Scrum aufgestellte Forderung nach unabhängigen User Stories den Prozess- und Serviceschnitt durchaus positiv beeinflussen. Es geht ja nicht darum, Abhängigkeiten wegzudiskutieren. Aber sie zu erkennen und mit ihnen sinnvoll umzugehen, ist auf jeden Fall ein Mehrwert.
Viele Grüße aus dem frostigen Hamburg
Roman
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Frank Michael Kraft
AdaPro GmbH
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Re: Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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14.11.2011 11:57
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Hallo Herr Schlömmer,
ja - gut zusammengefasst. Ähnlich habe ich es im letzten Projekt auch gemacht.
Im Grunde war nach den ersten Analysen klar dass wir 3 Modellierungslevel brauchen. Die Anzahl der Modelle auf Ebene 2 war durch die Bildung von Modulen auf Ebene 1 schnell erledigt. Die Anzahl der Modelle auf Ebene 3 haben wir dann geschätzt und mit den Fortschritt des Modellierungsprojektes natürlich angepasst. So hatten wir immer eine saubere Übersicht über den restlichen Gesamtaufwand (Remaining Effort) und konnten die Restarbeit den Sprints zuordnen - die wiederum in meinem Vorgehen mit Kundenpräsentationsterminen und Deadlines korrelierten. Durch das Burndown Diagramm haben wir immer schön den Fortschritt sehen können und haben auch gemerkt, wenn wir mal noch eine Schippe drauflegen müssen.
Ihre Erfahrung mit dem Modell-Refactoring kann ich ebenfalls teilen. Spätere Workitems bestanden nicht mehr in der Erstellung einzelner Modelle sondern in umfassenderen Änderungen aufgrund neuer Erkenntnisse, die mehrere Modelle betrafen, aber als Ganzes durchgeführt werden müssen, um wieder konsistent zu sein. So hatte man auch immer einen schönen Überblick über den Status der Modelländerungen, selbst wenn sie sich einmal mehrere Tage hingezogen haben - ein beruhigendes Gefühl.
Auch die abschließende Qualitätssicherung der Modelle - also Review mit dem ganzen Team aller Modelle - haben wir so gemanaged - und noch eine ganze Reihe von offenen Enden gefunden, deren Beseitigung ein sauberes Modell zum Ergebnis hatte. Der Kunde der Modelle war jedenfalls sehr zufrieden und hat auch kaum noch Änderungen verlangt.
Das Ganze haben wir mit der AdaPro Workstream Platform verwaltet, einer Cloud Software für agile Wissensarbeit.
http://www.adapro.eu/site/case-management
Was das Zitat betrifft, das Sie an den Anfang gestellt haben:
„Individuals and interactions over processes and tools”
1) Ja - stimmt - in dem Kontext in dem wir gerade diskutieren bezieht sich das auf den Erstellungsprozess der Prozessmodelle der Organisation und nicht auf die Prozesse der Organisation.
2) Könnte man das Thema aber auch auf die Prozesse der Organisation beziehen. Zumindest den Teil der Prozesse, die nicht mehr als Standardprozesse abbildbar sind, weil sie zu flexibel sind. Wissensarbeit eben. Und je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr entdeckt man, wenn man seinen Tunnelblick ablegt, der ohnehin erst mal alles ausfiltert, was nicht als Standardprozess modellierbar ist.
3) Würde ich den Satz von oben auch so nicht unterschreiben. Ich bin da kein 100%iger Jünger agiler Methoden. Ich finde den Gedanken schon grundfalsch zu glauben, dass nur ein Prozess, der komplett zu 100% vormodelliert werden kann, ein Prozess ist. Aus meiner Sicht ist ein Prozess, der sich erst im Lauf seiner Abarbeitung entfaltet (emerging process) auch ein Prozess. Natürlich! Es sind Aktivitäten die zusammenhängen und einem gemeinsamen Ziel dienen. Gerade die Tatsache, dass dies landläufig nicht als Prozess betrachtet wird ist die große Schwachstelle die verhindert, das Prozessmanagement für Wissensarbeit genutzt wird, das aber doch eigentlich möglich ist, wenn man es richtig betrachtet.
4) Ich würde aber natürlich auch nicht unterschreiben: "processes and tools over individuals and interactions" so wie eben oft im klassischen Prozessmanagement. Ich würde eher sagen: "processes and tools to support individuals and interactions for integrated standard work and knowledge work"
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Frank Michael Kraft
AdaPro GmbH
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Re: Re: Re: BPM + Scrum = Mehrwert?
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02.02.2012 17:57
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Inzwischen gibt es auch einige ScreenCasts zur AdaPro Workstream Platform, die die Funktion beschreiben.
http://www.adapro.eu/site/screencas
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Mein BPM-Statement:
Das "M" in BPM muss für Management stehen und darf nicht nur als Modellierung verstanden werden. BPM muss durchgängig umgesetzt werden, wenn ein effektiver Nutzen entstehen soll. Nachhaltiger Erfolg mit BPM lässt sich nur erzielen, wenn es über die Lösungsarchitektur in die Unternehmensarchitektur eingebettet wird.
Prof. Ulrich Moser, Berner Fachhochschule Wirtschaft und Verwaltung, Mitglied seit 22. March 2011
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| BPM-Netzwerk.de - Sat Feb 04 23:18:10 CET 2012
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