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Fachlicher Austausch rund um BPM Referenzmodelle

Referenzmodelle sind Muster-Prozessmodelle für bestimmte Branchen, Unternehmensbereiche o.ä.

Prof. Dr. Armin Fricke CGC Capital-Gain Consultants GmbH Qualitätssicherung in der Lehre (Hochschulen) 21.06.2011 09:22
Sehr geehrte Damen und Herren,

Akkreditierungsberater.de unterstützt Universitäten und Fachhochschulen bei der Konzeption und Entwicklung von Studiengängen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Akkreditierungsprozess?

:)
Armin Fricke
Dipl.-Ing. Dr. Christoph F. Strnadl Software AG Österreich Re: Qualitätssicherung in der Lehre (Hochschulen) 21.06.2011 22:22
> Akkreditierungsberater.de unterstützt Universitäten und Fachhochschulen bei der Konzeption und
> Entwicklung von Studiengängen.
>
> Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Akkreditierungsprozess?

DIE ZEIT hatte vor ca. 1 Jahr einen recht differenzierten Artikel zu dem Thema. Grundresumé war allerdings, wenn ich mich richtig erinnere (und etwas pointiert zusammen gefasst), dass die Akkreditierung lediglich den knapp unterdurchschnittlichen hilft, zum Durchschnitt aufzuschließen. Den guten und ganz guten hilft das überhaupt nichts (mehr), im Gegenteil: Dort schadet es richtig nachhaltig - und den schlechten hilft es eigentlich auch nicht (weil die so schlecht sind).

Eine mittelmäßige Idee eben, würde ich zusammen fassen.

MfG
-cfs

P.S. Die Industrie hatte das mit dem ISO 9000 "Wahn" in den 1990er Jahren. "Gut gemeint" ist eben oft das Gegenteil von "gut" - wusste schon die gute alte Tante Jolesch (C) Friedrich Torberg.

P.P.S. Nicht zu verwechseln mit ITIL, das den IT Firmen wirklich deutlich mehr - weil viel konstruktiver als die ISO Norm - etwas gebracht hat.



Mein BPM-Statement:

BPM-Systeme sind der Beweis, dass zwischen bestehenden Systemen und der tatsächlichen Bedienung durch User eine wesentliche Diskrepanz herrscht. Diese Hausgemachten System- und Abstimmungsprobleme können/sollen mit BPM-Systemen in den Griff zu bekommen sein. Mit BPM-Systemen wird versucht die Realität darzustellen und alle relevanten Umfeldsysteme zu bedienen. Dabei wird leicht verkannt, dass sowohl der Nachbau der Realität, wie auch der Nachbau einer Theorie (eines idealen Modells) aufgrund der vielen Möglichkeiten (Varianten) zu äußerst komplizierten Systemen führt, die weder gut wartbar noch flexibel sind. Im Prinzip entsteht ein neues Problem, das schwer zu beherrschen ist. Um eine optimale Prozessorientierte Automatisierung zu erhalten und ein sehr gut beherrschbares BPM-System im Unternehmen zu schaffen, sind für mich die folgenden Punkte wesentlichen Anforderungen: 1. Die BPM-Automatisierung muss vereinfachen und die Benutzer bedienen. Diese Anforderung gilt für den Endnutzer UND für den Prozessanalysten. 2. Die BPM-Automatisierung muss es ermöglichen (wie der Mensch) Ad-hoc Prozesse im laufenden Prozess zu verändern. 3. Die BPM-Automatisierung muss die ständige Verbesserung der Prozesse durch Abweichungen und Grenzwertorientierten Einflüssen für neue UND laufende Prozesse aktiv und agil unterstützen.

Jürgen Huhle, Unternehmensberatung Huhle, Mitglied seit 05. March 2009
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