Mein BPM-Statement:
BPM-Systeme sind der Beweis, dass zwischen bestehenden Systemen und der tatsächlichen Bedienung durch User eine wesentliche Diskrepanz herrscht. Diese Hausgemachten System- und Abstimmungsprobleme können/sollen mit BPM-Systemen in den Griff zu bekommen sein. Mit BPM-Systemen wird versucht die Realität darzustellen und alle relevanten Umfeldsysteme zu bedienen. Dabei wird leicht verkannt, dass sowohl der Nachbau der Realität, wie auch der Nachbau einer Theorie (eines idealen Modells) aufgrund der vielen Möglichkeiten (Varianten) zu äußerst komplizierten Systemen führt, die weder gut wartbar noch flexibel sind. Im Prinzip entsteht ein neues Problem, das schwer zu beherrschen ist.
Um eine optimale Prozessorientierte Automatisierung zu erhalten und ein sehr gut beherrschbares BPM-System im Unternehmen zu schaffen, sind für mich die folgenden Punkte wesentlichen Anforderungen:
1. Die BPM-Automatisierung muss vereinfachen und die Benutzer bedienen.
Diese Anforderung gilt für den Endnutzer UND für den Prozessanalysten.
2. Die BPM-Automatisierung muss es ermöglichen (wie der Mensch)
Ad-hoc Prozesse im laufenden Prozess zu verändern.
3. Die BPM-Automatisierung muss die ständige Verbesserung der Prozesse
durch Abweichungen und Grenzwertorientierten Einflüssen für neue UND
laufende Prozesse aktiv und agil unterstützen.
Jürgen Huhle, Unternehmensberatung Huhle, Mitglied seit 05. March 2009
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