Mein BPM-Statement:
Prozessmanagement wird häufig als einmalige Verbesserung einzelner Prozesse verstanden (Projekt "Change the Prozess"). Für einen Prozess stehen 6-8 Wochen zur Verfügung, um vom Ist-Prozess zu einem optimierten Soll-Prozess zu kommen. Dies ist nützlich und notwendig.
Gerne werden dabei zwei weitere Aspekte nicht (oder kaum) berücksichtigt:
Zum einen die Abstimmung des Prozesses mit der Unternehmensstrategie. Ist der Prozess für unsere (internen, besser noch externen) Kunden wertschöpfend und wichtig? Lohnt es sich, diesen Prozess zu optimieren oder sind nicht andere Prozesse wichtiger?
Zum anderen den Prozess im Tagesgeschäft zu begleiten. Läuft der Prozess (weiterhin) gut? Erfüllt der Prozess die an ihn gesteckten Ziele und Kennzahlen? Wer ist für die kontinuierliche Betreuung und Verbesserung zuständig.
Erst alle drei Aspekte runden Prozessmanagement ab: Prozesse im Einklang mit der Unternehmensstrategie, einmalige Prozessverbesserungen, kontinuierliche Prozessbetreuung bzw. -optimierung.
Axel Naumann, ibo Beratung und Training GmbH, Mitglied seit 07. November 2011
|
|
 |
|