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Prof. Dr. Jan Mendling

Prof. Dr. Jan Mendling

Prof. Dr. Jan Mendling ist seit dem 29. October 2008 Mitglied im BPM-Netzwerk.

Zum 01.10.2008 hat Jan Mendling eine Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität angenommen. Sein Studium absolvierte Mendling an der Universität Trier und der Universiteit Antwerpen, Belgien. Im Jahr 2003 schloss er das Studium mit dem Diplom in Wirtschaftsinformatik und dem Diplom in Betriebswirtschaftslehre ab. Während seiner Promotion an der Wirtschaftsuniversität Wien vertiefte er seine Forschung im Bereich Prozessmanagement, insbesondere Prozessmodellierung. In seiner Dissertation mit dem Titel Detection and Prediction of Errors in EPC Business Process Models bedient er sich sowohl formalwissenschaftlicher wie empirischer Forschungsmethoden, um die Grundlagen für eine bessere Qualitätssicherung der Prozessmodellierung auszuarbeiten. Seine Doktorarbeit wurde sowohl im betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereich (Targion Wissenschaftspreis für strategisches Informations- und IT-Management) als auch im technischen Bereich (Heinz-Zemanek-Preis der Österreichischen Computergesellschaft) ausgezeichnet. Im Anschluss an das Doktorat und unmittelbar vor seiner Anstellung an der Humboldt-Universität absolvierte Jan Mendling ein Jahr als Postdoctoral Research Fellow an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien.

Aktuell beschäftigt sich Jan Mendling im weitesten Sinne im Fragen der Qualitätssicherung von Prozessmodellen. Insbesondere untersucht er mit Kollegen von der TU Eindhoven und der QUT Brisbane, wie sich aus Einsichten zur Verständlichkeit von Prozessmodellen bessere Modellierungsempfehlungen ableiten lassen. Seine Forschung baut auf einen intensiven Austausch mit der Praxis, insbesondere im Rahmen der neu-gegründeten Berliner BPM-Offensive, der er vorsteht.

Mein BPM-Statement:

„Der Erfolg von BPM zeigt sich an greifbaren Ergebnissen, die in der Phase der Umsetzung erarbeitet werden. Sicher muss erst die Vision stehen; konkrete Verbesserungskonzepte müssen aber den bestmöglichen "gangbaren" nächsten Schritt darstellen. Die Aufgabe, diesen Schritt dann auch tatsächlich zu gehen, muß für das Unternehmen leistbar sein. Ein tragfähiges Referenzmodell der typischen Entwicklungsphasen hilft, den nächsten Schritt richtig zu dimensionieren.“

Dipl. Wirtsch.-Ing. Wolfram Scholl, S-CM, Mitglied seit 17. January 2011
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